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Functional (Bootcamp)Training - was steckt dahinter?

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Herausgegeben von in Training ·
Vorab muss ich "gestehen" dass es sich hierbei nicht um eine neumodische Trainingsart, frisch importiert aus der USA handelt. Es wäre aber auch falsch zu behaupten, dass wir dabei von altbekannten und eins zu eins wiederbelebten Übungen sprechen, die unsere Grosseltern schon kannten. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Übungen mit dem Eigengewicht wurden definitiv schon früher praktiziert, auch wenn diese zwischenzeitlich für die breite Masse nicht mehr auf dem Radar waren. Das heutige Functional (Bootcamp) Training baut allerdings auf sportwissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungen auf. Im Spitzensport gehört das funktionale Training schon länger zur Pflicht. Mit dem Aufkommen von Bootcamps und ähnlichen in- und outdoor Trainingsarten kann nun auch der Breitensport davon profitieren.

Was versteht man aber unter "funktionell"?
Funktionell ist an der Stelle als "Sinn und Zweck" zu verstehen. Wobei der Sinn und Zweck darin besteht, Athleten und Hobbysportler auf ihre spezifische Sportart vorzubereiten, ohne diese selbst ausüben zu müssen. Je nach Sportart kann der Fokus bei anderen Muskelgruppen liegen, stets mit dabei ist allerdings die Rumpfmuskulatur, da diese immer zum Einsatz kommt. Aber auch für den Alltag lässt es sich so prima vorbereiten, für Jung und Alt, gut oder mässig bis kaum trainiert. Das lässt sich so erklären, dass Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit für alle vorher genannten Personengruppen essentiell ist, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.

Wie wird nun ein (gutes) Bootcamp dem gerecht?
In einem Functional Training sind jeweils die Kernbewegungen wie Laufen, Springen, Hüpfen und Drehen vorzufinden. Diese dienen zur Vorbereitung auf die sportspezifischen oder alltäglichen Bewegungen wie Aufstehen, Heben, Drücken, Ziehen, Rotieren, Gehen und Tragen. Da hierbei nicht "nur" die langsam zuckenden, sondern auch die schnell zuckenden Muskelfasern, das Zusammenspiel der einzelnen Muskelgruppen und das Gleichgewicht wie auch die Bänder trainiert werden, profitiert von einem Bootcamp auch die Propriozeption (Eigenwahrnehmung von Muskeln, Sehnen und Gelenken). Ebenfalls kann hier effektiv dem Sturz- und Verletzungsrisiko entgegen gewirkt werden.

Wieso ich ausserdem Bootcamps empfehle?
In Bootcamps werden alle Kernbewegungen berücksichtigt, in verschiedenen Ausführungsgeschwindigkeiten. Es werden komplexe und/oder koordinative Übungen gewählt. Die einzelnen Teilnehmer können in Kleingruppen vom Trainer fortlaufend kontrolliert, korrigiert, aber auch motiviert werden. Dank den unterschiedlichsten Ausführungsvarianten der verschiedenen Übungen, kommen alle auf ihre Kosten und lernen ihr Limit, Stärken und Schwächen kennen. Dabei hilft die Gruppendynamik die Teilnehmer zu motivieren. Ziel ist es dabei nicht, sein Gegenüber, sondern seinen inneren Schweinehund zu bezwingen, was wiederum hilft Verletzungen und Langzeit Beschwerden zu minimieren.

Also, worauf wartest du noch, melde dich am besten gleich hier an für ein Probetraining!



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