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Besiege mit deinen Superkräften die Volkskrankheiten

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Herausgegeben von in Gesundheit ·
Sensationell was unser Körper aus eigener Kraft an Selbstheilungskräften entwickeln kann und wie er uns schützt, dass wir gesund bleiben. Wenn wir ihn dabei noch motivieren und unseren inneren Schweinehunde überwinden entwickelt er wahre "Superkräfte". Das heisst wieder einmal mehr MOVE YOUR ASS :-).
 
Durch regelmässige Bewegung können wir folgenden Volkskrankheiten entgegenwirken.

Gelenkschmerzen
Die Gelenkknorpel verfügen über keine direkte Verbindung zu unserem Blutkreislauf. Um sie mit wichtigen, ja essentiellen Nährstoffen versorgen zu können, müssen die Gelenke bewegt werden. Bewegung und nur Bewegung bringt die Nährstoffe durch mechanischen Druck zu den Gelenkknorpeln.
 
Durch Bewegung werden Muskeln und Bänder gestärkt. Die Stützen die Gelenke und entlasten sie auf diese Weise.
 
So kann Verschleiss (Arthrose) und Verletzungen entgegen gewirkt werden. Auch bei kaputtem Knorpel und künstlichem Knie- und Hüftgelenk braucht es weiterhin Bewegung.
 
Am schonensten für die Gelenke sind sanfte, runde Bewegungen. Gut sind also z.B. Schwimmen und Tai-Chi aber auch Spaziergänge und Radfahren. Suboptimal sind hingegen Fussball oder Tennis.
Mehr zu den Gelenken findest du hier.
 
Osteoporose
Der Bone Peak (grösste Knochendichte) wird mit ca. 21 Jahren erreicht. Danach baut sich die Knochendichte bereits wieder ab. Wir haben also nur die die Chance bis 21 die Knochen aufzubauen. Danach können wir „nur“ noch den Abbau verlangsamen.
 
Dies erreichen wir, wie könnte es auch anders sein durch … genau, durch Bewegung. Insbesondere solche mit Erschütterungen/ leichten Schlägen regen den Stoffwechsel in den Knochen an.
 
Starke Knochen brechen weniger schnell. Selbst bei fortgeschrittenem Knochenschwund hilft Bewegung, da hier das gleiche Prinzip der Verlangsamung des Abbaus gilt.
 
Laufsport hilft an der Stelle oder auch (intensives) Krafttraining im Gym. Tanzen ist auch eine gute Alternative gegen Osteoporose, nebst dem dass hier auch noch stark die Koordination geschult wird. Paradox an der Stelle ist, dass all die Gelenk schonenden Bewegungen nicht dem Knochenabbau entgegenwirken.
Mehr zu den Knochen auch hier.
 
Rückenschmerzen
Da Rückenschmerzen oftmals durch untertrainierte Rumpfmuskulatur verursacht wird, muss diese unbedingt regelmässig trainiert werden. Einer Fehl- und Schonhaltung kann so entgegen gewirkt werden. 
 
Eine gut ausgebildete Muskulatur in dem Bereich wirkt wie ein Korsett, stützt und stabilisiert die Wirbelsäule und das Becken. Es geht hier nicht um das Sixpack sondern um die tiefliegende Bauch-, Rücken- und Gesäss-Muskulatur.
 
Hier bietet sich ein gezieltes Rumpfmuskulatur Training an. Joga und Pilates sind auch prädestiniert. Gift für den Rücken ist sitzen.

Herz-Kreislauf 
Ein trainiertes Herz muss weniger schlagen, um die gleiche Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Diese Regel gilt im Ruhezustand wie auch unter Belastung.
 
Regelmässiger Ausdauersport senkt den Blutdruck und den Puls. Da beim Auspowern auch die Blutgefässe gefordert werden, bleiben diese elastisch.
 
Selbst Herzinfarkt und Schlaganfall Patienten beginnen unter ärztlicher Aufsicht schnellstmöglich wieder mit einem Aufbautraining. Also, wieso nicht schon vorbeugend damit anfangen?
 
Ausdauereinheiten mit regelmässigem Puls zeigen die beste Wirkung. Somit sprechen wir hier von einem Lauf, Skilanglauf oder Rad Training im Grundlagenbereich. Auch lange Spaziergänge, Wandern oder Schwimmen tun ihres dazu. Personen über 35, die schon längere Zeit nicht mehr im Konditionsbereich trainiert haben, wird geraten sich vorab einem ärztlichen Check zu unterziehen.
Details zum Herz findest du hier.
 
Übergewicht
Wie wir überschüssige Pfunde wegbringen ist allen zumindest in Theorie bekannt. Hier macht es die Bewegung in Kombination mit der entsprechenden Energiezufuhr aus. Leicht übergewichtige aktive Menschen werden im Schnitt übrigens älter als magere passive.
 
Und gleich eine weitere positive Nachricht. Der optimale Fettverbrennungsbereich liegt bei niedriger Belastung, wenn auch diese länger anhalten muss. Somit können auch sonst untrainierte Leute mit Bewegung die Reduktion von Übergewicht in Angriff nehmen.
 
Umso mehr Muskeln in der Bewegung mitwirken, desto mehr Energie wird verbrannt. Will heissen, dass bei gleicher (wie oben schon erwähnt, niedriger) Intensität in der gleichen Zeit mit Laufen mehr Kalorien benötigt werden als mit Radfahren. Selbst beim Laufen sollte aber mindestens eine halbe Stunde eingeplant werden.

Diabetes (insbesondere Typ 2)
Diabetes Risiko kann stark minimiert werden durch Ausdauer- und Kraftsport. Körperzellen werden so empfindlicher für Insulin und der Körper kann so den Blutzuckerspiegel besser regulieren. Zudem wirkt es aktiv gegen Übergewicht.
 
Typ 2 Diabetes rührt oft von einem „unbewegten“ Leben her. Aber selbst bei Diagnose von Diabetes helfen gezielte Sportprogramme den Diabetiker zu unterstützen und so den zu spritzenden Insulin merklich zu reduzieren.
 
Analog dem Herz-Kreislauf Training ist hier eine längere Trainingseinheit mit gleichbleibender Belastung und somit die gleichen Sportarten gefragt. Somit kann einer Unterzuckerung vorgebeugt werden.

Depressionen
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Die alten Griechen wussten das schon. Durch Bewegung wird Stress abgebaut. Zudem werden eine gesunde Körperhaltung und ein gutes Körpergefühl gefördert, das steigert das Selbstbewusstsein.
 
Durch Sport/Bewegung werden im Körper verschiedene Botenstoffe ausgeschüttet, so auch Serotin und Endorphine. Beide rufen analog von Antidepressiva Medikamenten Glücksgefühle hervor. On top werden gleichzeitig Adrenalin und Cortisol (beides Stresshormone) abgebaut.
 
In diesem Fall geht es insbesondere um den Spassfaktor, die Sport-/Bewegungsart ist sekundär. Wettkämpfe sind ungeeignet (ausser man ist sich sicher, dass man immer gewinnt). Da sich Depressive nur schwer motivieren können, sind Gruppen Fitnesskurse, Laufgruppen oder sonstige Sportgruppen eine gute Alternative.

Anmerkung
Wichtig zu wissen ist, dass bei all den Bewegungstipps noch ein ganz wichtiger Hinweis fehlt. Denkt unbedingt an eine gesunde, ausgewogene und zielorientierte Ernährung. Dass diese dabei auch schmeckt und nicht heisst auf alles zu verzichten, versteht sich für mich von selbst.




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